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Ja, warum vermerke ich denn so oft den Hinweis auf Werbung?

 

Das ist eigentlich eine ganz einfache Sache.
Nach dem Gesetz im Wettbewerbsrecht (UWG) gilt meiner Recherche nach eine Äußerung als Werbung, wenn sie das Ziel hat, Waren und Leistungen zu fördern.
Nun, da ich kein Gewerbe betreibe und keine Affiliatelinks setze, habe ich eigentlich nichts davon euch meine Erkenntnisse mitzuteilen. Ich verkaufe ja nichts und möchte ja nicht den Verkauf für andere ankurbeln, sondern mich austauschen, ggf. einen Tipp geben, was ich toll oder weniger toll finde. Von daher wäre es ja eigentlich keine Werbung.
Aber:
Die Rechtsprechung ist, soweit ich das als Privatperson verfolge, je nach Bundesland mit eigenen Verständnis gesegnet:
Was das eine Gericht als Werbung ansieht, wird von einem anderen Gericht nicht als solche deklariert.

Nicht nur das.

Lobe ich ein Produkt, fördere ich damit ggf. den Verkauf. Wenn nicht für mich, dann für andere. Dies allein würde vermutlich schon der obengenannten Definition entsprechen.
Doch auch wenn ich kein Geld mit einer Rezension verdiene, könnte es ja sein, dass mir ein Unternehmen ein Produkt kostenlos für den Test überlässt.
Dies kennzeichne ich jeweils zu Beginn einer Rezension, ok, aber ist das auch ein Verdienst? Eine Aufwandentschädigung? Mache ich Gewinn?

Sende ich das Produkt nicht zurück, könnte ich einen geldwerten Vorteil haben.

Sende ich das Produkt zurück, habe ich Portokosten.
Sende ich viele Produkte zurück, muss ich womöglich eine Verpackungslizenz erwerben für den Verpackungsmüll den ich generieren würde.

Von der jährlichen Meldung ans Finanzamt mal abgesehen, macht es ja keinen Sinn, eine solche Seite aufzubauen. 🤔

OK, dann lasse ich die Rezensionen mal weg und schreibe über … mich.

Dann mache ich doch eigentlich auch wieder Werbung!
Schließlich veröffentliche ich ja in Magazinen oder ich schreibe mal wieder ein Buch!
(Keine Angst, das alles benenne ich hier und jetzt nicht, das wäre ja dann wohl wieder Schleichwerbung)

Ein Buch schreiben und mein eigenes selbst verkaufen darf ich nämlich ohne Gewerbeanmeldung.
Und weil mir durch diese Website Kosten entstehen, versuche ich dieses sogar zu kompensieren, in dem ich sogenannte Zähler einbaue, die mir von einer Verwertungsgesellschaft zur Verfügung gestellt werden.
Darf ich die jetzt eigentlich nennen?
Egal, dem Finanzamt muss ich die Zahlung melden.
Wobei, durch die Cookiehinweisvorgabe muss ich gemäß der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) den Zählpixel abschalten, sodass ihr diesen explizit zuschalten müsstet, damit die Verwertungsgesellschaft überhaupt die Zugriffe zählen kann. Dazu müsstet ihr bei ersten Aufruf der Seite auf „Personalisieren“ klicken, statt sofort auf „Akzeptieren“.
Upps, zu spät? Habt ihr schon weggeklickt?

Ich gebe euch aber JETZT die Chance die für euch kostenlose Aktivierung dieses Cookies über den kleinen unten rechts eingeblendeten Kasten mit der Beschriftung „Service-Kontrolle“ nachzuholen.
Womit wie wieder bei der Frage sind, ob ich Beiträge als Werbung deklarieren muss. Ich erinnere an die „Definition“: eine Äußerung gilt als Werbung, wenn sie das Ziel hat, … Leistungen zu fördern.

Das mit der Nennung der Verwertungsgesellschaft wäre übrigens meines Erachtens keine Werbung (man muss ja vorsichtig sein beim Formulieren), weil sie ja nur Zugriffe zählen und so eine Leistung messbar machen, also nicht gekauft werden können.

Anbei: Ich bin kein Anwalt, dies stellt keine Beratung dar sondern ist allgemein gehalten, um nicht in diesen Verdacht zu kommen und überhaupt…)

Also, wenn ich etwas auffällt, dass ein Werbehinweis fehlen könnte: Gebt mir bitte Bescheid…

Buch-Rezension: DSGVO für Website-Betreiber

DSGVO für Website-Betreiber
Verlag: Rheinwerk
275 Seiten
E-Book-Formate: PDF, EPUB, MOBI, Online
Rheinwerk Computing,
ISBN 978-3-8362-6713-7

Redaktioneller Hinweis: Das Buch wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt.

Geliefert werden folgende Formate: Print und eBook (PDF, mobi, ePub)

Jeder, der sich im Internet mit einer eigenen Präsenz bewegt, ist gefragt und gefordert rechtliche Bestimmungen einzuhalten. Neben Impressum, Cookiehinweis und Privacy Policy ist die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) für die Einhaltung rechtlicher Bestimmungen Pflicht. Entsprechend tut es Not, sich auch mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

Die Einführung in das Thema DSGVO, Praxischecks, häufig gestellte Fragen von Präsenztreibenden, Mustertexte und Ausblick sind die großen Themenblöcke dieses Buches.

So geht es auf das Recht des Vergessenwerdens, also der Löschung personenbezogener Daten ebenso ein, wie auf Google Fonts, die Eingeständigkeit bei der Einwilligungserklärung der Internetpräsenznutzer und Geschenke des Präsentierenden zum Anreiz einer Newsletterbestellung. Es geht ein auf nicht ausreichender Formulierungen innerhalb einer Datenschutzerklärung, vorangekreuzter Häkchen und der Fraglichkeit des Widerrufs per Email, wobei auch Themen wie IP-Adressspeicherung angesprochen werden. Das Dauerthema Unterlassungserklärung.und Aufnahme von datenschutzrechtlichen Aspekten bei der Verwendung von Plugins, bzw, wie der jeweilige Betreiber überhaupt erfährt, ob er Hinweise ergänzen muss, runden das Werk ab.

Meine Meinung:

Das Buch ist verständlich geschrieben und bietet wertvolle Hinweise auch für diejenigen, die sich bereits früher mit dem stets aktuell zu haltenden Thema auseinandergesetzt haben. Es ist gut gegen angrenzende Themen abgegrenzt, meiner Meinung nach hätte aber das Thema »Schutzschrift« weiterer Ausführung bedurft.

 

Fazit:

Das Buch aus dem Rheinwerkverlag bietet auf Seiten Informationen zur DSGVO, geht in diesem Sinne auf Cookie und e-Privacy ein und erwähnt beispielsweise auch, dass Datenschutzhinweis und Impressum nicht auf der gleichen Seite stehen dürfen. Es bietet einen hervorragenden Einstieg in das Thema Datenschutz und grenzt sinnvoll zu den anderen Themen ab, sodass schnell klar ist: Neben der DSGVO gibt es weiteres, das es zu bedenken gibt und jeder steht in der Pflicht stets auf dem Laufenden zu bleiben. Von daher bin ich auf weitere Aktualisierungen, bzw die dritte Auflage gespannt.

Werbung: Buchrezension zu wenn der Himmel dich verlässt

Werbung: Buchrezension zu wenn der Himmel dich verlässt:
Petra Teske
Verkauf durch: Amazon Media
ASIN: B0813RY3VC

Redaktioneller Hinweis: Das Buch wurde mir von der Autorin kostenlos bereitgestellt.

Wer ist hier der Held?

Das Cover erinnerte mich etwas an andere Bücher der Autorin. So entging mir fast, dass es kein Geisterroman oder Vampirroman ist, sondern ein Roman mit einem ernsten Hintergrund.

So steht schon zu Beginn der Geschichte das Ansinnen des Protagonisten, sich das Leben zu nehmen. Die Autorin nutzt die angedachten letzten Lebenstage, um aus dem Leben, dem aktuellen Geschehen und aus dem Umfeld zu erzählen. Doch nicht nur diese Geschichte wird erzählt, sondern auch die Geschichte von Sophie, die ein anderes Umfeld kennenlernen durfte und sich alsbald ebenfalls nach dem Tode sehnt.

Meine Meinung:
Die Geschichte selbst ist gewohnt lesenswert geschrieben, zieht den Leser/die Leserin hinein in die Geschichte und durch die abwechselnden Erzählperspektiven können sich sowohl Frauen als auch Männer gut hineindenken und mitfühlen. Schnell ist klar: Es geht nicht um Neureiche oder besonders Begünstigte, sondern zum einen um die Bevölkerungsschicht, die es nicht so gut getroffen hat und aus welchem Grund auch immer von der Sozialhilfe lebt und es geht um diejenigen, die ein bürgerliches Leben führen und auch nicht gefeit sind vor unerträglichen Lebensumständen.
Erfreulich fand ich persönlich, dass das Wort Harz oder harzen nicht vorkommt und bei beiden Protagonisten keine Wertung in die Geschichte kommt.
Die Autorin schreibt über Gefühle, zeigt das Umfeld auf und berichtet fast in einem Nebensatz, warum die Familie sich so verhält und warum die Familie des Jungen oder Sophie in diese Situation kam. Nachvollziehbar ist erläutert, wie es die Familie / Jack / Sophie in den Sumpf riss, in den Strudel, ins Verderben. Vieles ist / wird nachvollziehbar und auch wenn ich selbst mich wohl ähnlich verhalten würde, wie so mancher Antagonist, so weckt das Buch doch Verständnis. Und auch wer sich wirklich in den Protagonisten hineinversetzt, wer dessen Erfahrungen nachvollzieht, würde sich vermutlich ebenso verhalten wie dieser! Oder?
Hier spielt das Werk seine Stärke aus: In der gefühlvollen Umsetzung, die bis hin führen kann zu dem inneren Kampf des Lesers / der Leserin: Was würde ich in dieser und jenen Situation ehrlicherweise empfinden und wie würde ich mich verhalten? Würde ich anders agieren? Könnte ich dem Ganzen durch Empathie eine andere Wendung geben, sowohl als Held der Geschichte oder als sein Gegenspieler?
Eines muss auch einmal gesagt werden: Ich ziehe den Hut vor denen, die in diesem Arbeitsumfeld unterwegs sind, die zuhören, die helfen oder auch nur helfen wollen und ich ziehe den Hut vor der Autorin, die diese Geschichte so toll erzählt hat!

Werbung: Buchrezension zu Der Islam

Werbung: Buchrezension zu Der Islam

Verlag Herder
Monika und Udo Tworuschka

ISBN-13: 978-3946905691


Format Print

Gelungen!

Redaktioneller Hinweis: Das Buch wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt.

Der Islam Feind oder Freund?
38 Thesen gegen eine Hysterie

Wie schon der Buchrücken verspricht, handelt das Büchlein von den Gegensätzen der Islamisten und der Islamkritiker. Beide schaffen es, aus dem Koran die Suren herauszuarbeiten, die ihre jeweilige Meinung untermauern. Zeit also für die Religionswissenschaftler sich mit der Wahrnehmung in der Gesellschaft auseinanderzusetzen. Das Büchlein ist 142 Seiten stark, ist in vier Teile, Anmerkungen, Literaturhinweise und ein Sach- und Personenregister unterteilt und stellt 38 Thesen auf.
Zuerst geht es um die Wahrnehmung des Islam, um Mythen, „Einheitsmuslime“ und „Surenpingpong“. Der zweite Teil beleuchtet den Islam als Teil unserer geschichtlichen und religiösen Identität. Er greift die Themen Weltreligion Islam, das christliche Europa, die Glaubensüberzeugungen der Juden, Christen und des Islam auf und geht im dritten Teil über zur Kontroverse zu Themen wie „Der Koran ist nicht gewalttätiger als andere Heilige Schriften“, Stellung der Frau, Machtansprüche und Vereinbarkeit des Islam und der Demokratie. Praktische Erkenntnisse und Forderungen runden das Buch im vierten Teil ab.

Meine Meinung:
Forderungen? An wen? Nicht nur an einzelne Religionen oder Gruppen! Schon manche der Überschriften verleitet zum Hineinblättern und zum Forschen. Und das ist auch angesagt, wenn das Buch verstanden werden will. So taucht allein das Wort Hermenetik dreimal auf Seite 17 auf, ohne erklärt zu werden. Und so lädt es dazu ein, den Begriff selbst zu erforschen. Manche Themen verstören: „manche Katholiken denken, es ist nicht schlimm zu sündigen, sie gehen ja zur Beichte“, andere lassen einen nachdenken „Einführung des Euro in Verbindung mit der Islamisierung“. Beispielsweise dieses Statement lässt den Leser dann ohne weitere Erklärung im Regen stehen. Doch insgesamt ist das ganze Thema interessant aufbereitet, führt aus, dass das Feindbild „Islam“ insbesondere da größer ist, wo weniger Muslime leben und schärft die Betrachtung nicht nur zum Islam, sondern auch zu anderen Religionen, die sich in den Jahrhunderten wahrlich nicht immer von ihrer besten Seite zeigten.
Von mir eine Empfehlung und: Manche Begriffe sind sehr gut erklärt, das ist der Schwierigkeit geschuldet, eine große Leserschaft anzusprechen …

Werbung: Buchrezension zu Religion als Sprengstoff?

Buchrezension zu Religion als Sprengstoff?
Was man heute über Islam und Christentum wissen muss
Verlag bene!
Autoren Melanie Wolfers und Andreas Knapp

ISBN: 978-3-96340-004-9

Redaktioneller Hinweis: Das Buch wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt.

Die Autoren des Buches werben damit, Unterschiede zwischen Christentum und Islam herauszuarbeiten. Das Inhaltsverzeichnis benennt entsprechend Themen wie „Jesus“, „Bibel und Koran“ oder „Beten: Wie geht das?“ Doch wird unter anderem die Frage beleuchtet, ob alle Menschen gleich sind oder ob Religionen zur Gewalt führen.
Der Text ist angenehm zu lesen und wird verständlich dargeboten.
Die Autoren schreiben sachlich, neutral, verweisen auf Bibelstellen oder Suren im Koran. Im Buch werden auch interessante Interviews der Autoren untereinander abgedruckt, ein Literaturanhang, aber kein Stichwortverzeichnis. Manche Worte wie „Patriarchale“, die unbekannt sein könnten, werden direkt in Klammern gesetzt und somit direkt im Text erklärt.

Meine Meinung:
Ich habe mir bei diesem Buch so viele bemerkenswerte Hintergrundinformationen markiert, dass ich zum Schluss kam, das Buch bei Bedarf über das Stichwortverzeichnis erneut zur Hand zu nehmen. Leider ist kein Stichwortverzeichnis enthalten. Doch wozu auch? In einer eBook-Version kann jederzeit nach jedem beliebigen Wort gesucht werden! Es ist kein marktschreierisches Buch, sondern eines, dass wertungsfrei auf den Punkt kommt. Die Autoren verzichten auf erhobene Zeigefinger und liefern eindeutige Aussagen und Gegenüberstellungen. Tatsächlich erläuterten die Autoren oftmals an den Stellen, an denen ich persönlich mich fragte, wie ein jeweils erwähnter Punkt nun in der anderen Religion umgesetzt / dargestellt / erlebt wird, genau diesen Aspekt. Es blieben wenige Fragen und wenige eher ungebräuchliche Worterklärungen offen und das liegt meines Erachtens in der Natur der Sache: Er galt, den Spagat zu finden und es gilt, immer weiter zu forschen und zu erleben. Es gilt, zu verstehen. Und hier leistet das Buch ganze Arbeit!

Von mir eine glasklare Empfehlung!

Werbung: Rezension Juden und Christen – das eine Volk Gottes

Juden und Christen – das eine Volk Gottes

Walter Kasper

Verlag Herder

ISBN: 978-3-451-83114-0

Gegenseitige Wertschätzung in Zeiten aufflammenden Antisemitismus ist von großer Bedeutung, weshalb der Autor, Walter Kardinal Kasper Gedanken entwickelte und in diesem Büchlein darlegt.

Redaktioneller Hinweis: Das Buch wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt.

Meine Einschätzung:
Der Autor setzt Vorwissen voraus, wobei der Begriff Shoah als Bezeichnung der Verfolgung und Ermordung von Millionen Juden bekannt sein dürfte. Statements, z.B. das Papst Johannes XXIII tausende Juden rettete, werden erwähnt aber nicht weiter ausgeführt, was eine Frage der Zielgruppe sein dürfte. Einsteiger in diese Thematik werden ggf gezwungen selbst die Hintergründe zu erforschen, „Wissende“, werden nicht gelangweilt mit Vorwissen, das ihnen tiefgründig erneut vorgebetet wird. Aus meiner Sicht hätte es schon ein Satz sein können, denn der Papst ließ wohl Taufscheine ausstellen, um Betroffenen eine Ausreise zu ermöglichen und setzte sich somit in seinem Bewegungsrahmen ein, was durchaus mehr Erwähnung finden könnte. Anders z.B. auf Seite 109 wo Martin Buber und Franz Rosenzweig benannt sind und deren Einsatz durchaus beim Neuanfang, besser gesagt der Neubesinnung der Juden und Christen zu einem gemeinsamen Verständnis etwas vertieft wird. So werden Hintergründe beleuchtet, bei der Shoa (hebräische Schreibweise), wird die Vorgeschichte beleuchtet und dass die Überwindung des Antisemitismus, also des Judenhasses, nicht auf einen Schlag möglich sind, führt der Autor aus, geht auch hier auf Maßnahmen von Papst Paul VI und den eingesetzten Verantwortlichen ein.

Von daher handelt es sich um ein interessantes und wichtiges Werk, dass die Themen „Neuanfang nach der Katastrophe der Schoah“, das Projekt „Judentum im katholischen Religionsunterricht“ und in einem weiteren Hauptkapitel die „Ansprache zur Woche der Brüderlichkeit 2007 in München“ neben der „Zukunft des jüdisch-christlichen Dialogs“, im Kapitel „Theologische Schwerpunkt im christlich-jüdischen Gespräch und schließlich „Juden und Christen – das eine Volk Gottes“ anspricht und auch die Verantwortung von Gott und den Menschen nicht vergisst.

Fazit: Ein nicht schnell dahingelesenes Buch, denn es geht um mehr, ich zitiere frei aus Seite 85: Möchte der Autor konkrete Herausforderungen benennen, denen wir uns … als Juden und Christen heute zu stellen haben.

Werbung: Rezension zu Theologie der Religionen

 


Redaktioneller Hinweis: Das Buch wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt.


Zur Gestaltung der Beziehungen verschiedener Religionen

Das Buch bietet Kapitel über das Christentum, über Buddhismus, Hinduismus, Judentum und Islam. Es enthält Leitlinien, Texte vom ökumenischen Rat der Kirchen aus römisch-katholischer und evangelischer Anschauung, sodass sich die Frage stellt, wer der Autor ist und ich auch ein Statement abgeben wollte, warum ich ein solches Buch rezensiere:

Nicht nur die globalisierte Welt bedingt das „sich auseinandersetzen“ mit verschiedenen Religionen. Die Religionen waren seit jeher markanter Streitpunkt zwischen Vertretern unterschiedlicher Religionen und sogar innerhalb der Religionen. Erinnert sei an die Greueltaten im Mittelalter der „Christen“, an Abspaltungen nicht nur bei evangelischen Gemeinden und an die Frage, ob andere Religionen, wie der Buddhismus auch Abspaltungen nötig hatten. Ein interessantes Thema! Und von daher auch ein Punkt, der mich dazu trieb Rezensionsexemplare in diesem „Genre“ anzufordern.

Meine Meinung:
Dieses Buch bietet viele Gedankenanreize, erwähnt die Hegelsche Religionsphilosophie, es ist von christlichen Herostraten zu lesen und das Werk fragt nach dem Verhältnis der christlichen Religion und dem indischen Dharma, um nur einige Punkte zu nennen.
So mag dem einen ein Stichwortverzeichnis fehlen, um nicht immer wieder das Internet befragen zu müssen, ein anderer wird sich aus dem Zusammenhang zusammenreimen, was zusammengehört und ein dritter überliest einfach Anspielungen.
Auf manchen Seiten ist jedoch eine Vielzahl von Anmerkungen in der Fußzeile vorhanden, die ein gezieltes Weiterforschen ermöglicht.
Es ist wahrlich kein einfach zu lesendes Buch; es ist ja auch kein einfaches Thema. Und so kommen wir zum Autor des Werkes: Es gibt nicht den Autoren. Das Buch ist eine Zusammenstellung aus verschiedenen Quellen. Inhaltlich gut aufbereitet und strukturiert, so dass es ein Studium ermöglicht und definitiv keine Bettlektüre ist. Die Herausgeber sind Professor Ulrich Dehn, die wissenschaftliche Mitarbeiterin Ulrike Caspar-Seeger und die Studentin Freya Bernstorff. Sie zeichnen sich für die Zusammenstellung der Texte verantwortlich und sind alle im weitgefassten Bereich der Religionswissenschaften tätig. Meiner Meinung nach haben sie gute Arbeit geleistet, setzen aber auch einiges Vorwissen voraus. Dieses macht jedoch schon der Klappentext deutlich, ich zitiere: Es „bietet Grundlagen zur Orientierung in der religiösen Pluralität (…) im akademischen Raum und für den Dialog (…)“

Werbung – Rezension zum Titel Im Wartezimmer der Unsterblichkeit

Autor: Alberto Giuliani

Verlag: Kösel Auflage: 1 (2019)

Sprache: Deutsch

ISBN-13: 9783466372591

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Im Wartezimmer der Unsterblichkeit

Ein Reisebericht in die Zukunft? Geht das?

Als Christ stellt sich bei dem Schlagwort Unsterblichkeit unweigerlich die Frage: Welche Zukunft beschreibt der Autor?

Die Religiöse? Die Irdische? Wie wird sie ausschauen, die Welt von morgen?

Dieser Autor hält sich an Fakten.

Redaktioneller Hinweis: Das Buch wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt.

Ein Bramane prophezeit einem Journalisten den Tod und einen Ausweg. Das Buch steigt in die Geschichte wieder ein, als die Zeit nahe herangekommen ist und sich der Journalist an die Worte erinnert. Fortan trifft er Wissenschaftler und sucht den Sinn des Lebens.

Meine Meinung

Nun, die Suche nach dem Sinn des Lebens, dem Kelch immerwährender Lebenskraft oder ähnlichem beflügelt die Menschen seit Jahrhunderten. So ist es durchaus interessant zu erfahren, welche Möglichkeiten und Wege der eine oder andere gefunden hat, um dieses Ziel zu finden oder dem Leben einen Sinn einzuhauchen. Anders als erwartet bemüht der Autor Gott und den Garten Eden, denn dies macht er lediglich namentlich. Sein Fokus liegt eindeutig auf Lösungen außerhalb von Religion und Esoterik. Und so lernt der Leser handfeste Umsetzungen kennen. Er begibt sich auf die Reise in die existierende Welt und keine angenommene. Sei es Einfrieren von Menschen, Ersetzen durch Maschinen und  vieles mehr. Ein interessantes Buch, das lehrt ohne lehrhaft mit dem Finger zu wackeln. Es ist unterhaltsam und deckt die Entdeckungen der Menschen ab, ist Erzählung und Bericht der Erfahrungen des Autoren zugleich und Eines noch: Die Bilder am Ende des Buches bieten einen netten Mehrwert.

Fazit: Aus meiner Sicht bietet die klare Abgrenzung und das Weglassen von religiösen Themen eine interessante Reise durch die Welt der Entdeckungen auf dem Weg in die Unsterblichkeit.

Von daher: Je Ziel erfüllt!

Werbung – Rezension zum Titel: UX Writing & Microcopy

Autor: Kinneret Yifrah
Verlag: Rheinwerk Computing; Auflage: 1 (20. Dezember 2019)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3836274036
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Ich habe keine Stellen angemarkert, das ganze Buch wäre bunt geworden …
Redaktioneller Hinweis: Das Buch wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt.
19 Kapitel rund ums Thema Verbesserung
Wie optimiere ich Bezeichnungen, wie meine Werbung und Website? Kann meine 15 Jahre alte Produktbeschreibung nicht bleiben, wie sie ist? Dieses Buch gibt Antworten!
So werden die Hauptthemen »Einleitung in UX-Writing«, »Erfahrung und Engagement« (z.B. zu Themen wie Newsletteranmeldung, Kontaktaufnahme, Fehlermeldungen, Leerzustände, Platzhalterbutton, der Fehler 404 und im dritten Teil die »Usability« (Umsetzung) beschrieben.
Meine Meinung,
Fremdworte wie Conversion oder Usability sind immer etwas schwierig. Der eine kennt die Begriffe, der andere nicht. Die neu entstandene Art, einen Interessierten in einen Käufer zu wandeln und die Handhabung für bessere Texte zu erläutern, wird mit dem Begriff Micocopy eingeführt, wobei die Suche nach der Erklärung, wofür ux eigentlich steht, schnell in Vergessenheit gerät. Die Autorin erläutert es, ohne die Abkürzung ux = User Experience aufzulösen, aber das woher, das wie und warum zeigt sie auf unterhaltsame Art und Weise, bringt zügig eine Definition und alsbald weiß der Leser, was ihm das ganze Thema bringt. Ich persönlich begann damit, mir Worte zu markieren (das geht auch elektronisch) und gab es bald auf. Da kann ich auch gleich im Stichwortverzeichnis schauen oder die Suchfunktion nutzen, wenn ich etwas nachlesen möchte.
Interessant war auch der Hinweis zum Urheberrecht. Den hatte ich so noch nicht gesehen und so mag allein dieser Punkt stellvertretend stehen für den ganzen Inhalt des Buches: Ja, es gibt immer wieder Ratgeber. Ja, die Wirkung von Worten dürfte bekannt sein, aber für das »Wie« und für das Umsetzen einer Strategie, für »Voice & Tone Design« und der optimalen Herangehensweise, habe ich mir dieses Buch gemerkt und nicht einzelne Passagen.
Was also macht eine gute Website aus oder eine gute App? Die Anwendung selbst aber auch der beschreibende Text, egal bei welchem Produkt!
Fazit: Ich habe keine Stellen angemarkert, das ganze Buch wäre bunt geworden …