Rezension zum Pagebuilder „Brizy“

 

Rezension zum Pagebuilder „Brizy“

Da sich auch Brizy als extra Layoutprogramm in WordPress einfügt, sind vom Gutenberg-Builder gewohnte Zusatzinformationen zur WordPress-Seite nicht sichtbar, solange mit diesem Page-Editor gearbeitet wird. Jedoch ermöglicht „Brizy“ eine gänzlich andere Handhabung.

Zum einen kann eine vorgefertigte Seite (Template) verwendet werden oder eine völlig leere Fläche wird mit eigenen Elementen gefüllt.

Sinnvollerweise wird ein Spaltenblock eingefügt, der es fortan ermöglicht, rein visuell Größen anzupassen und Texte, Grafiken und Videos zu positionieren … wenn sie denn bei einem unterstützen Video-Dienst gehostet sind: Ein Video, dass auf der eigenen Website per URL vorliegt, kann nicht eingebunden werden, mein Videofenster bleibt also leer, da ich derzeit keinen Kanal mehr betreibe.

Abstände zwischen Blöcken werden einfach per Mausbewegung verändert, ein schnell eingefügtes Formular aus einer linksseitigen Leiste in die Mitte gezogen und das Absendenfeld per Klick von einer rechteckigen Schaltfläche in eine Runde verwandelt.

Wie sich freilich das Formularfeld selbst anpassen lässt, war nicht sofort ersichtlich, doch mit ein bisschen Klickerei war auch das Formular um benötigte Felder erweitert oder vermindert und schnell war das ganze Formular in einSpaltenfenster gepackt, dass ich von der Größe er per Maus aufziehen und verkleinern konnte.

 

Nach Speichern im Page-Editor wurden bei einigen meiner (wenigen) Versuche in der WordPressübersicht lediglich 3 Worte statt derer vieler angezeigt, das Einbinden des Videos war hakelig, weil ich erst suchen musste, wo ich denn nun klicken muss und als ich die Seite speichern wollte, wurde mir der Inhalt nur angezeigt, wenn ich im Brizy-Editor war. Eine Speichermöglichkeit war nicht zu sehen, der Aktualisierenbutton aktualisierte, zeigte aber kein Ergebnis nach dem Aktualisierungsvorgang an …

Irgendwann ging es dann. Es mag sein, dass das Problem vor dem Bildschirm saß, sodass ein weiterer Test erfolgte.


Im nächsten Anlauf klappte es dann besser.

Nach Deinstallation des Page Builder blieben halt Codeschnipsel zurück, die auf nicht mehr verfügbare Funktionen verwiesen. Aber dies ist ja auch zu erwarten, der Builder kann ja nicht irgendwelche anderen Funktionen als Alternative einbinden, das muss schon der Redakteur selbst machen. Ob es besser wäre die Codeschnipsel einfach ersatzlos zu löschen, sodass kein Hinweis mehr vorhanden wäre, dass durch Wechsel des Page Builders Inhalte nicht mehr dargestellt werden können, ist auch diskussionswürdig.

Fazit:

Es macht schon Spaß mit diesem Pagebuilder zu arbeiten, per Maus die Fenster zu verändern und Grafiken einfach handhaben zu können.

Ich komme jedoch und und mehr zu dem Schluss den Default-Gutenbergeditor zu nutzen und mir gezielt Erweiterungen dazuzukaufen die ich brauche, da für mich persönlich die rechtsseitige Anzeige von Schlagworten und Informationen mehr ins Gewicht fällt, als Mausschubserei.

 

Veröffentlicht in edv.

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