Welchen Page-Editor brauche ich überhaupt?

Rezensionen zu Page-Builder-Programmen für WordPress

Im Zuge der Erstellung meines Blogs testete ich natürlich einige Plugins und Page Builder. Somit kann ich meine Untersuchungergebnisse ja auch gleich in Rezensionen packen.

Doch was ist überhaupt mein Ansinnen?

Ich möchte meinen Blog ein wenig aufhübschen. Beiträge schreibe ich mit einen externen Schreibprogramm, dass neben der Rechtschreibkontrolle auch eine Stilanalyse bietet. Den Beitrag dazu poste ich noch unter dem Begriff  "Schreibprogramm für Autoren".

Was aber sind meine no go's und was meine Mindestanforderungen?

Davon ausgehend neben meiner Autoren-Website, die ich mit entsprechenden kostenpflichtigen Webeditoren bearbeite, wenig Zeit zu haben, brauche ich einen Page-Editor, der es mir auf einfachste Weise ermöglicht Texte, Bilder und Videos visuell anzuordnen.

Ein wenig möchte ich Besonderheiten nutzen, die der Standardeditor von WordPress, seit neuestem der Editor "Gutenberg" nicht bietet.

Ab und an brauche ich ein Formular, Kommentarfunktionen und die Möglichkeit im Texteditor bequem mit meinen VGWort-Zählmarken zu hantieren.

Natürlich gibt es jede Menge Erweiterungen, die einzeln hinzugefügt, hinzugekauft und positioniert werden können. Doch wenn ein Pagebuilder die Arbeit enorm vereinfacht, spart das Zeit, die ich in meine anderen Projekte stecken könnte.

Mein Preislimit habe ich auf 50€ gesetzt, wobei ich mich breitschlagen lassen bis zu 100€ auszugeben. In diesem Bereich liegen auch andere von mir eingesetzte Programme (von drei Ausnahmen abgesehen)

 

Werbung:

Sobald ich dazu komme, veröffentliche ich dann meine Beiträge zu den Themen:

"Schreibprogramm für Autoren"

"Webeditoren für Autoren"

"Page Builder für Autoren"

und nachgelagert mein neues Buch "EDV für Autoren". Fragt einfach nach und schreibt mir, was euch als Thema gefallen würde!

 

Fantasy

Stefan Wichmann

Tja, Stefan Wichmann, wer ist das überhaupt?

  
Stefan Wichmann veröffentlichte unter anderem mehrere Fachbücher im EDV-Umfeld, Lyrik und neben belletristischen Werken den historischen Roman zur biblischen Figur „Jerobeam“.

 

Er war bis 2011 Herausgeber des Internetportals Religion und betreibt eine private Website, die unter anderem Termine zu Gottesdiensten bereitstellt.

Hier ein Kurz-Interview mit ihm:

Tja, nun. Einige Worte zu mir… Hm.

Also ich bin glücklich verheiratet, habe drei erwachsene Jungs, hatte einen Teich mit 5 Goldfischen und einen Border Colli. Dazu kamen jede Menge Schnecken, Würmer und Ameisen, von dem anderen Getier mal abgesehen, das da durch meinen Garten kreuchte.

Von daher ist mein Hobby …

“Moment, Moment! Hobby heißt laut Wikipedia, ich zitiere: ‘Freizeitbeschäftigung, die der Ausübende freiwillig und regelmäßig betreibt, die dem eigenen Vergnügen oder der Entspannung dient’.”

“Hm, ok. Also. Parasiten den Garaus zu machen und Unkraut zu zerstückeln ist nicht wirklich meine Obsession.

Ehrlich gesagt schreibe ich gerne Bücher und Rezensionen. Dazu gehört auch gern zu lesen, zu beobachten und zuzuhören. Und deshalb freue ich mich, mein neues Buch vorzustellen …”

“Stop. Das kommt später!”

“Ja doch…”

Aber jetzt einmal ernsthaft:

Der glücklich verheiratete dreifache Familienvater und ehemalige Border Collie Leinenhalter veröffentlichte Lyrik, mehrere EDV-Fachbücher und Romane. Seine Zutaten sind: Abenteuer, eine Prise Augenzwinkern und vor allem bei dem biblischen Roman „Jerobeam“ die Recherche. Er liebt Situationskomik in seinen Geschichten und schrieb aus Sicht seines Helden ‚Rainer Unsinn‘ unter anderem ein nicht ganz ernst gemeinten Kochbuch für alle, die ihrer Mutter entfleuchten und jetzt hungern.

(Für das Kochbuch warf er auch schon mal den Wasserkocher oder den Fön an … 🙂

Fakten recherchiert er und bucht schon mal ein Seminar, beispielsweise bei der Fachhochschule der Polizei. Seine Erkenntnisse hierzu verarbeitete er im Buch „Uccellino, der Forensiker“. Hingegen reichten als Recherche zu seinem Slapstickwerk „Rainer Unsinn“ das tägliche Leben und auf die Spitze getriebene und zu Ende gedachte Handlungen.

Neben dem Abenteuerroman „Dorin der Erdwichtel“ erschien von ihm die Jugenderzählung „Wer nicht wagt, verliert“ und wer weiß was er im Laufe der Zeit noch so alles veröffentlicht hat …

Privat engagierte er sich als Bezirkselternvertreter, im Kirchenchor und als ehrenamtlicher Prüfer bei der IHK und war und ist in seinem Berufsleben häufig Ansprechpartner für sein Team, für Auszubildende und Praktikanten.

Noch ein Werbehinweis:

Eine Gesamtübersicht der Werke finden Sie auf der Webseite www.Stefan-Wichmann.de

Info zu mir und dieser Website

Warum diese Website?

Mich interessieren einfach das Medium »Internet«, rechtliche Aspekte wie Datenschutz oder Reparaturen und selbst veröffentlichen von Beiträgen und Büchern.

Da ich dies als Hobby sehe, habe ich auch keine Affiliate-Links und nutze möglichst keine Dienste, die meine Besucher »tracken«.

Damit verzichte ich natürlich auf gängige SEO-Möglichkeiten, um meine Website zu optimieren und bin auf Kommentare angewiesen. Vielleicht finde ich auch etwas Datenschutzkonformes, mal sehen.

So gesehen, ist es ein Experiment.

Die entstehenden Kosten (Aufwand, kostenpflichtige Tools, z.B. für DSGVO-Belange, das Hosten der Website), versuche ich durch die VGWort zu konsolidieren. Diese nutzt (meiner Recherche nach) Datenschutzkonform sogenannte Zählpixel, die ein Zurückverfolgen der Seitenaufrufer meines Wissens nicht ermöglichen.

Aber eure Daten liegen in eurer Hand und somit auch die Möglichkeit dem zuzustimmen oder dieses VGWort-Verfahren abgeschaltet zu lassen. Per Default ist es nämlich DSGVO-konform deaktiviert!

 

Also, wenn ihr diese Website unterstützen mögt, schaltet über „Personalisieren“ bitte das VG-Wort Zählpixel ein. (Auf den Seiten wird unten ein kleiner Kasten mit der Bezeichnung Server dargestellt in dem ihr diese Einstellung vornehmen könnt.)

 

Ihr könnt die Einstellung jederzeit zurücknehmen. Eure Mailadresse brauche ich nicht und will diese auch gar nicht haben. Kommentare schalte ich manuell frei und bitte um Nachsicht, wenn ich dies nicht immer zeitnah schaffe.

 

Es ist halt ein Hobbyprojekt.

 

Mein Hauptinteresse liegt als Schriftsteller bei meinen Veröffentlichungen, die ihr hier findet im Werbeblock findet.

 

Ich veröffentlichte und veröffentliche sowohl Fachthemen in Zeitschriften, die ihr im Zeitschriftenhandel erwerben könnt aber auch Bücher, die im Buchhandel oder digital erhältlich sind.

Diese sind nicht bei mir und nicht über meine Website erhältlich, dazu müsste ich mir wohl ein Lager aufbauen und eine sogenannte Verpackungslizenz erwerben, wenn nicht gar ein Gewerbe anmelden, sollte ich auch Werke anderer Autoren vertreiben wollen.

Also nein: Ihr könnt bei mir keine Artikel »nachbestellen« oder Bücher kaufen. Auch keine von mir signierten.

Werbung:

Achtung Werbung! Und Achtung, externer Link: www.Stefan-Wichmann.de/web

Werbung: Buchrezension zu wenn der Himmel dich verlässt

Werbung: Buchrezension zu wenn der Himmel dich verlässt:
Petra Teske
Verkauf durch: Amazon Media
ASIN: B0813RY3VC

Redaktioneller Hinweis: Das Buch wurde mir von der Autorin kostenlos bereitgestellt.

Wer ist hier der Held?

Das Cover erinnerte mich etwas an andere Bücher der Autorin. So entging mir fast, dass es kein Geisterroman oder Vampirroman ist, sondern ein Roman mit einem ernsten Hintergrund.

So steht schon zu Beginn der Geschichte das Ansinnen des Protagonisten, sich das Leben zu nehmen. Die Autorin nutzt die angedachten letzten Lebenstage, um aus dem Leben, dem aktuellen Geschehen und aus dem Umfeld zu erzählen. Doch nicht nur diese Geschichte wird erzählt, sondern auch die Geschichte von Sophie, die ein anderes Umfeld kennenlernen durfte und sich alsbald ebenfalls nach dem Tode sehnt.

Meine Meinung:
Die Geschichte selbst ist gewohnt lesenswert geschrieben, zieht den Leser/die Leserin hinein in die Geschichte und durch die abwechselnden Erzählperspektiven können sich sowohl Frauen als auch Männer gut hineindenken und mitfühlen. Schnell ist klar: Es geht nicht um Neureiche oder besonders Begünstigte, sondern zum einen um die Bevölkerungsschicht, die es nicht so gut getroffen hat und aus welchem Grund auch immer von der Sozialhilfe lebt und es geht um diejenigen, die ein bürgerliches Leben führen und auch nicht gefeit sind vor unerträglichen Lebensumständen.
Erfreulich fand ich persönlich, dass das Wort Harz oder harzen nicht vorkommt und bei beiden Protagonisten keine Wertung in die Geschichte kommt.
Die Autorin schreibt über Gefühle, zeigt das Umfeld auf und berichtet fast in einem Nebensatz, warum die Familie sich so verhält und warum die Familie des Jungen oder Sophie in diese Situation kam. Nachvollziehbar ist erläutert, wie es die Familie / Jack / Sophie in den Sumpf riss, in den Strudel, ins Verderben. Vieles ist / wird nachvollziehbar und auch wenn ich selbst mich wohl ähnlich verhalten würde, wie so mancher Antagonist, so weckt das Buch doch Verständnis. Und auch wer sich wirklich in den Protagonisten hineinversetzt, wer dessen Erfahrungen nachvollzieht, würde sich vermutlich ebenso verhalten wie dieser! Oder?
Hier spielt das Werk seine Stärke aus: In der gefühlvollen Umsetzung, die bis hin führen kann zu dem inneren Kampf des Lesers / der Leserin: Was würde ich in dieser und jenen Situation ehrlicherweise empfinden und wie würde ich mich verhalten? Würde ich anders agieren? Könnte ich dem Ganzen durch Empathie eine andere Wendung geben, sowohl als Held der Geschichte oder als sein Gegenspieler?
Eines muss auch einmal gesagt werden: Ich ziehe den Hut vor denen, die in diesem Arbeitsumfeld unterwegs sind, die zuhören, die helfen oder auch nur helfen wollen und ich ziehe den Hut vor der Autorin, die diese Geschichte so toll erzählt hat!

Werbung: Buchrezension zu Der Islam

Werbung: Buchrezension zu Der Islam

Verlag Herder
Monika und Udo Tworuschka

ISBN-13: 978-3946905691


Format Print

Gelungen!

Redaktioneller Hinweis: Das Buch wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt.

Der Islam Feind oder Freund?
38 Thesen gegen eine Hysterie

Wie schon der Buchrücken verspricht, handelt das Büchlein von den Gegensätzen der Islamisten und der Islamkritiker. Beide schaffen es, aus dem Koran die Suren herauszuarbeiten, die ihre jeweilige Meinung untermauern. Zeit also für die Religionswissenschaftler sich mit der Wahrnehmung in der Gesellschaft auseinanderzusetzen. Das Büchlein ist 142 Seiten stark, ist in vier Teile, Anmerkungen, Literaturhinweise und ein Sach- und Personenregister unterteilt und stellt 38 Thesen auf.
Zuerst geht es um die Wahrnehmung des Islam, um Mythen, „Einheitsmuslime“ und „Surenpingpong“. Der zweite Teil beleuchtet den Islam als Teil unserer geschichtlichen und religiösen Identität. Er greift die Themen Weltreligion Islam, das christliche Europa, die Glaubensüberzeugungen der Juden, Christen und des Islam auf und geht im dritten Teil über zur Kontroverse zu Themen wie „Der Koran ist nicht gewalttätiger als andere Heilige Schriften“, Stellung der Frau, Machtansprüche und Vereinbarkeit des Islam und der Demokratie. Praktische Erkenntnisse und Forderungen runden das Buch im vierten Teil ab.

Meine Meinung:
Forderungen? An wen? Nicht nur an einzelne Religionen oder Gruppen! Schon manche der Überschriften verleitet zum Hineinblättern und zum Forschen. Und das ist auch angesagt, wenn das Buch verstanden werden will. So taucht allein das Wort Hermenetik dreimal auf Seite 17 auf, ohne erklärt zu werden. Und so lädt es dazu ein, den Begriff selbst zu erforschen. Manche Themen verstören: „manche Katholiken denken, es ist nicht schlimm zu sündigen, sie gehen ja zur Beichte“, andere lassen einen nachdenken „Einführung des Euro in Verbindung mit der Islamisierung“. Beispielsweise dieses Statement lässt den Leser dann ohne weitere Erklärung im Regen stehen. Doch insgesamt ist das ganze Thema interessant aufbereitet, führt aus, dass das Feindbild „Islam“ insbesondere da größer ist, wo weniger Muslime leben und schärft die Betrachtung nicht nur zum Islam, sondern auch zu anderen Religionen, die sich in den Jahrhunderten wahrlich nicht immer von ihrer besten Seite zeigten.
Von mir eine Empfehlung und: Manche Begriffe sind sehr gut erklärt, das ist der Schwierigkeit geschuldet, eine große Leserschaft anzusprechen …

Werbung: Buchrezension zu Religion als Sprengstoff?

Buchrezension zu Religion als Sprengstoff?
Was man heute über Islam und Christentum wissen muss
Verlag bene!
Autoren Melanie Wolfers und Andreas Knapp

ISBN: 978-3-96340-004-9

Redaktioneller Hinweis: Das Buch wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt.

Die Autoren des Buches werben damit, Unterschiede zwischen Christentum und Islam herauszuarbeiten. Das Inhaltsverzeichnis benennt entsprechend Themen wie „Jesus“, „Bibel und Koran“ oder „Beten: Wie geht das?“ Doch wird unter anderem die Frage beleuchtet, ob alle Menschen gleich sind oder ob Religionen zur Gewalt führen.
Der Text ist angenehm zu lesen und wird verständlich dargeboten.
Die Autoren schreiben sachlich, neutral, verweisen auf Bibelstellen oder Suren im Koran. Im Buch werden auch interessante Interviews der Autoren untereinander abgedruckt, ein Literaturanhang, aber kein Stichwortverzeichnis. Manche Worte wie „Patriarchale“, die unbekannt sein könnten, werden direkt in Klammern gesetzt und somit direkt im Text erklärt.

Meine Meinung:
Ich habe mir bei diesem Buch so viele bemerkenswerte Hintergrundinformationen markiert, dass ich zum Schluss kam, das Buch bei Bedarf über das Stichwortverzeichnis erneut zur Hand zu nehmen. Leider ist kein Stichwortverzeichnis enthalten. Doch wozu auch? In einer eBook-Version kann jederzeit nach jedem beliebigen Wort gesucht werden! Es ist kein marktschreierisches Buch, sondern eines, dass wertungsfrei auf den Punkt kommt. Die Autoren verzichten auf erhobene Zeigefinger und liefern eindeutige Aussagen und Gegenüberstellungen. Tatsächlich erläuterten die Autoren oftmals an den Stellen, an denen ich persönlich mich fragte, wie ein jeweils erwähnter Punkt nun in der anderen Religion umgesetzt / dargestellt / erlebt wird, genau diesen Aspekt. Es blieben wenige Fragen und wenige eher ungebräuchliche Worterklärungen offen und das liegt meines Erachtens in der Natur der Sache: Er galt, den Spagat zu finden und es gilt, immer weiter zu forschen und zu erleben. Es gilt, zu verstehen. Und hier leistet das Buch ganze Arbeit!

Von mir eine glasklare Empfehlung!

Werbung: Rezension Juden und Christen – das eine Volk Gottes

Juden und Christen – das eine Volk Gottes

Walter Kasper

Verlag Herder

ISBN: 978-3-451-83114-0

Gegenseitige Wertschätzung in Zeiten aufflammenden Antisemitismus ist von großer Bedeutung, weshalb der Autor, Walter Kardinal Kasper Gedanken entwickelte und in diesem Büchlein darlegt.

Redaktioneller Hinweis: Das Buch wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt.

Meine Einschätzung:
Der Autor setzt Vorwissen voraus, wobei der Begriff Shoah als Bezeichnung der Verfolgung und Ermordung von Millionen Juden bekannt sein dürfte. Statements, z.B. das Papst Johannes XXIII tausende Juden rettete, werden erwähnt aber nicht weiter ausgeführt, was eine Frage der Zielgruppe sein dürfte. Einsteiger in diese Thematik werden ggf gezwungen selbst die Hintergründe zu erforschen, „Wissende“, werden nicht gelangweilt mit Vorwissen, das ihnen tiefgründig erneut vorgebetet wird. Aus meiner Sicht hätte es schon ein Satz sein können, denn der Papst ließ wohl Taufscheine ausstellen, um Betroffenen eine Ausreise zu ermöglichen und setzte sich somit in seinem Bewegungsrahmen ein, was durchaus mehr Erwähnung finden könnte. Anders z.B. auf Seite 109 wo Martin Buber und Franz Rosenzweig benannt sind und deren Einsatz durchaus beim Neuanfang, besser gesagt der Neubesinnung der Juden und Christen zu einem gemeinsamen Verständnis etwas vertieft wird. So werden Hintergründe beleuchtet, bei der Shoa (hebräische Schreibweise), wird die Vorgeschichte beleuchtet und dass die Überwindung des Antisemitismus, also des Judenhasses, nicht auf einen Schlag möglich sind, führt der Autor aus, geht auch hier auf Maßnahmen von Papst Paul VI und den eingesetzten Verantwortlichen ein.

Von daher handelt es sich um ein interessantes und wichtiges Werk, dass die Themen „Neuanfang nach der Katastrophe der Schoah“, das Projekt „Judentum im katholischen Religionsunterricht“ und in einem weiteren Hauptkapitel die „Ansprache zur Woche der Brüderlichkeit 2007 in München“ neben der „Zukunft des jüdisch-christlichen Dialogs“, im Kapitel „Theologische Schwerpunkt im christlich-jüdischen Gespräch und schließlich „Juden und Christen – das eine Volk Gottes“ anspricht und auch die Verantwortung von Gott und den Menschen nicht vergisst.

Fazit: Ein nicht schnell dahingelesenes Buch, denn es geht um mehr, ich zitiere frei aus Seite 85: Möchte der Autor konkrete Herausforderungen benennen, denen wir uns … als Juden und Christen heute zu stellen haben.

Werbung: Rezension zu Theologie der Religionen

 


Redaktioneller Hinweis: Das Buch wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt.


Zur Gestaltung der Beziehungen verschiedener Religionen

Das Buch bietet Kapitel über das Christentum, über Buddhismus, Hinduismus, Judentum und Islam. Es enthält Leitlinien, Texte vom ökumenischen Rat der Kirchen aus römisch-katholischer und evangelischer Anschauung, sodass sich die Frage stellt, wer der Autor ist und ich auch ein Statement abgeben wollte, warum ich ein solches Buch rezensiere:

Nicht nur die globalisierte Welt bedingt das „sich auseinandersetzen“ mit verschiedenen Religionen. Die Religionen waren seit jeher markanter Streitpunkt zwischen Vertretern unterschiedlicher Religionen und sogar innerhalb der Religionen. Erinnert sei an die Greueltaten im Mittelalter der „Christen“, an Abspaltungen nicht nur bei evangelischen Gemeinden und an die Frage, ob andere Religionen, wie der Buddhismus auch Abspaltungen nötig hatten. Ein interessantes Thema! Und von daher auch ein Punkt, der mich dazu trieb Rezensionsexemplare in diesem „Genre“ anzufordern.

Meine Meinung:
Dieses Buch bietet viele Gedankenanreize, erwähnt die Hegelsche Religionsphilosophie, es ist von christlichen Herostraten zu lesen und das Werk fragt nach dem Verhältnis der christlichen Religion und dem indischen Dharma, um nur einige Punkte zu nennen.
So mag dem einen ein Stichwortverzeichnis fehlen, um nicht immer wieder das Internet befragen zu müssen, ein anderer wird sich aus dem Zusammenhang zusammenreimen, was zusammengehört und ein dritter überliest einfach Anspielungen.
Auf manchen Seiten ist jedoch eine Vielzahl von Anmerkungen in der Fußzeile vorhanden, die ein gezieltes Weiterforschen ermöglicht.
Es ist wahrlich kein einfach zu lesendes Buch; es ist ja auch kein einfaches Thema. Und so kommen wir zum Autor des Werkes: Es gibt nicht den Autoren. Das Buch ist eine Zusammenstellung aus verschiedenen Quellen. Inhaltlich gut aufbereitet und strukturiert, so dass es ein Studium ermöglicht und definitiv keine Bettlektüre ist. Die Herausgeber sind Professor Ulrich Dehn, die wissenschaftliche Mitarbeiterin Ulrike Caspar-Seeger und die Studentin Freya Bernstorff. Sie zeichnen sich für die Zusammenstellung der Texte verantwortlich und sind alle im weitgefassten Bereich der Religionswissenschaften tätig. Meiner Meinung nach haben sie gute Arbeit geleistet, setzen aber auch einiges Vorwissen voraus. Dieses macht jedoch schon der Klappentext deutlich, ich zitiere: Es „bietet Grundlagen zur Orientierung in der religiösen Pluralität (…) im akademischen Raum und für den Dialog (…)“

Werbung – Rezension zum Titel Im Wartezimmer der Unsterblichkeit

Autor: Alberto Giuliani

Verlag: Kösel Auflage: 1 (2019)

Sprache: Deutsch

ISBN-13: 9783466372591

____________________________________________________

Im Wartezimmer der Unsterblichkeit

Ein Reisebericht in die Zukunft? Geht das?

Als Christ stellt sich bei dem Schlagwort Unsterblichkeit unweigerlich die Frage: Welche Zukunft beschreibt der Autor?

Die Religiöse? Die Irdische? Wie wird sie ausschauen, die Welt von morgen?

Dieser Autor hält sich an Fakten.

Redaktioneller Hinweis: Das Buch wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt.

Ein Bramane prophezeit einem Journalisten den Tod und einen Ausweg. Das Buch steigt in die Geschichte wieder ein, als die Zeit nahe herangekommen ist und sich der Journalist an die Worte erinnert. Fortan trifft er Wissenschaftler und sucht den Sinn des Lebens.

Meine Meinung

Nun, die Suche nach dem Sinn des Lebens, dem Kelch immerwährender Lebenskraft oder ähnlichem beflügelt die Menschen seit Jahrhunderten. So ist es durchaus interessant zu erfahren, welche Möglichkeiten und Wege der eine oder andere gefunden hat, um dieses Ziel zu finden oder dem Leben einen Sinn einzuhauchen. Anders als erwartet bemüht der Autor Gott und den Garten Eden, denn dies macht er lediglich namentlich. Sein Fokus liegt eindeutig auf Lösungen außerhalb von Religion und Esoterik. Und so lernt der Leser handfeste Umsetzungen kennen. Er begibt sich auf die Reise in die existierende Welt und keine angenommene. Sei es Einfrieren von Menschen, Ersetzen durch Maschinen und  vieles mehr. Ein interessantes Buch, das lehrt ohne lehrhaft mit dem Finger zu wackeln. Es ist unterhaltsam und deckt die Entdeckungen der Menschen ab, ist Erzählung und Bericht der Erfahrungen des Autoren zugleich und Eines noch: Die Bilder am Ende des Buches bieten einen netten Mehrwert.

Fazit: Aus meiner Sicht bietet die klare Abgrenzung und das Weglassen von religiösen Themen eine interessante Reise durch die Welt der Entdeckungen auf dem Weg in die Unsterblichkeit.

Von daher: Je Ziel erfüllt!

Hintergrund zu Interviewfragen

Wir möchten das Thema religiöse Erleben oder auch Glaubenserlebnisse beleuchten und recherchieren, um religionsübergreifend verschiedene Ansichten zusammenzutragen. Hierfür möchten wir auch euch befragen, weisen aber gleich darauf hin, dass wir keinerlei Vergütung anbieten.

Die anonymen Interviews werten wir aus und ziehen einen Extrakt, um je nach Religionszugehörigkeit ein zusammenfassendes Statement wiedergeben zu können.

Wir betrachten eure Angaben z.B. unter folgenden Gesichtspunkten:

Wie erleben die Gläubigen unterschiedlicher Glaubensrichtungen ihren Gott? Radikal anders oder gleich? Ist da ein Kribbeln im Bauch? Ein Gefühl des inneren Friedens?

Gibt es einen Ansporn, dass Richtige zu tun?

Geht es nur um Wahrheit? Oder um Recht?

Welches Gewicht haben Gotteserfahrungen

Wie zeigt sich Gott in der jeweiligen Religion? Rachsüchtig oder liebevoll? Scharf oder freundlich?

Wenn Gott ein Gott ist, ist er dann Schizophren (z.B. lautet die Fragestellung bei den Christen: Wie verhält es sich mit dem Unterschied des alten biblischen Testaments mit dem neue Testament ab Jesu Geburt: Wo es ursprünglich hieß: Auge um Auge, geht es ja auf einmal um gegenseitiges Verzeihen!)

Hat Gott verschiedene Persönlichkeiten?

Und wie gehen die jeweiligen Religionen damit um, wenn die Gläubigen zweifeln? Fühlt sich eine Glaubenskrise im Islam ähnlich an wie eine Glaubenskrise im Christentum? Ist in der Religion überhaupt Raum für Zweifel an der selbigen?

Aber wer sind wir überhaupt:

Martin Dreyer:

Herausgeber und Mitautor der Volxbibel. Buchautor vor allem im christlichen Bereich.

Stefan Wichmann: 

Ich bin neuapostolisch, betreibe meine kleine Website und veröffentliche in EDV-Magazinen entsprechende Themen aber auch Belletristik.

Wir danken euch für euer Statement!