Werbung – Rezension zum Titel: UX Writing & Microcopy

Verlag: Rheinwerk Computing; Auflage: 1 (20. Dezember 2019)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3836274036
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Ich habe keine Stellen angemarkert, das ganze Buch wäre bunt geworden …
Redaktioneller Hinweis: Das Buch wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt.
19 Kapitel rund ums Thema Verbesserung
Wie optimiere ich Bezeichnungen, wie meine Werbung und Website? Kann meine 15 Jahre alte Produktbeschreibung nicht bleiben, wie sie ist? Dieses Buch gibt Antworten!
So werden die Hauptthemen »Einleitung in UX-Writing«, »Erfahrung und Engagement« (z.B. zu Themen wie Newsletteranmeldung, Kontaktaufnahme, Fehlermeldungen, Leerzustände, Platzhalterbutton, der Fehler 404 und im dritten Teil die »Usability« (Umsetzung) beschrieben.
Meine Meinung,
Fremdworte wie Conversion oder Usability sind immer etwas schwierig. Der eine kennt die Begriffe, der andere nicht. Die neu entstandene Art, einen Interessierten in einen Käufer zu wandeln und die Handhabung für bessere Texte zu erläutern, wird mit dem Begriff Micocopy eingeführt, wobei die Suche nach der Erklärung, wofür ux eigentlich steht, schnell in Vergessenheit gerät. Die Autorin erläutert es, ohne die Abkürzung ux = User Experience aufzulösen, aber das woher, das wie und warum zeigt sie auf unterhaltsame Art und Weise, bringt zügig eine Definition und alsbald weiß der Leser, was ihm das ganze Thema bringt. Ich persönlich begann damit, mir Worte zu markieren (das geht auch elektronisch) und gab es bald auf. Da kann ich auch gleich im Stichwortverzeichnis schauen oder die Suchfunktion nutzen, wenn ich etwas nachlesen möchte.
Interessant war auch der Hinweis zum Urheberrecht. Den hatte ich so noch nicht gesehen und so mag allein dieser Punkt stellvertretend stehen für den ganzen Inhalt des Buches: Ja, es gibt immer wieder Ratgeber. Ja, die Wirkung von Worten dürfte bekannt sein, aber für das »Wie« und für das Umsetzen einer Strategie, für »Voice & Tone Design« und der optimalen Herangehensweise, habe ich mir dieses Buch gemerkt und nicht einzelne Passagen.
Was also macht eine gute Website aus oder eine gute App? Die Anwendung selbst aber auch der beschreibende Text, egal bei welchem Produkt!
Fazit: Ich habe keine Stellen angemarkert, das ganze Buch wäre bunt geworden …
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